Veedelstand in Fischenich

Einladung zu den Veedelständen in Fischenich.

8. Juli von 10 bis 11 Uhr
Ecke Schmittenstraße / Am Druvendriesch

13. Juli von 17 bis 18 Uhr
Ecke Gennerstraße / Fronhofstraße

SPD lehnt Umleitung der Stadtbuslinie 713 über die Lindgenstraße ab

Umleitung muss neu geplant werden

Aufgrund der Baumaßnahmen auf der Gennerstraße in Fischenich muss die Stadtbuslinie 713 voraussichtlich auf der Route von und nach Kendenich für vier Monate umgeleitet werden. Der favorisierte Vorschlag der Stadtwerke: Mitten durch das Landschaftsschutzgebiet am „Lindgenweg“, der Kendenich und Fischenich verbindet, soll dieser Wirtschaftsweg asphaltiert werden, um den Stadtbus dort wechselweise fahren zu lassen. Die Kosten werden auf insgesamt 350.000 Euro beziffert – ohne Rückbau der Straße.
Die SPD-Fraktion lehnt diesen favorisierten Plan der Stadtwerke komplett ab. Kendenichs Ortsvorsteher und SPD-Ratsmitglied Frank Baer: „Als ich vom Vorschlag erfuhr, habe ich zuerst auf den Kalender geschaut. Es war aber kein Aprilscherz. Der Stadtbus ist zweifelsfrei eine sehr wichtige Institution, für die man auch Kompromisse eingehen muss. Aber zu dieser Umleitung finde ich beim besten Willen keinen positiven Zugang. Zerstörung des Landschaftsschutzes und der Naherholung sind zusammen mit den immensen Kosten ein viel zu hoher Preis.“
Der Vorstand der Stadtwerke wird in der Sitzung des Verwaltungsrates aufgefordert werden, eine Lösung zu suchen, die kostengünstiger ist und dem Naturschutz Rechnung trägt.

Coden für Martin Schulz

Über twitter erreichte mich vor ein paar Wochen der Hinweis auf den SPD-Hackathon. Das fand ich sofort spannend. Bevor ich mich bewerben konnte, mich ich das aber erst mit Mann und Kindern besprechen. Und die anderen Termine  für dieses Woche anders planen. 50 EntwicklerInnen, DesignerInnen und Creative sollten nach Berlin kommen. Beworben haben sich aber deutlich mehr. Ich war also gespannt. Aber die erhoffte Zusage kam per Mail.
Also Samstag sehr früh in den ICE nach Berlin – um 12 Uhr geht es ja schließlich im Willy-Brandt-Haus los. Zum Einstieg kam sogar Martin Schulz per Video-Chat dazu. Eine mega Motivation für die Anwesenden 🙂 Beim Pitch wurden viele Ideen vorgestellt und es fanden sich 7 Teams zusammen, die sich an die Arbeit machten. Sonntag vormittag sollten wir ja unsere Ergebnisse ja schon wieder präsentieren.

Zum Abendessen kam die SPD-Generalsekretärin Katharina Barley mit einem Stapel Pizzen vorbei. Gearbeitet wurde übrigens im Kampa-Raum – also dort, wo der große Bundestagswahlkampf geplant wird. Unser Team beschäftigte sich mit einem SPD-Photo-Stock. Dort sollen SPD-Mitglieder Fotos hochladen können, die sie für andere Mitglieder zur Verfügung stellen wollen. Bis etwa 2:30 Uhr haben wir gearbeitet. Nach einem kurzen Schlaf ging es aber auch schon wieder weiter.

Sonntag vormittag präsentierten dann alle Gruppen ihre Ergebnisse. Ich war wirklich überrascht, welche guten und kreativen Sachen dabei herausgekommen sind. Die Jury bewertete die Projekte und erklärte, wie es damit weiter gehen soll. Einen Preis gab es nicht, aber das Wochenende war für mich schon alleine ein schönes Erlebnis.

 

Schaffung von Kita-Plätzen muss oberste Priorität bekommen

Kindergartenbedarfsplan verabschiedet/ Jugendhilfeausschuss beschließt auf Antrag der SPD den Kita-Neubau in Kalscheuren

Der aktuelle Kindergartenbedarfsplan macht es deutlich. Es fehlen Kita-Plätze. In der U3-Betreuung sind dies jetzt schon 100 Plätze. Das Bevölkerungswachstum der nächsten Jahre führt dazu, dass der Anspruch auf Betreuung insgesamt noch weiter steigen wird. Um den Rechtsanspruch der Kinderbetreuung ab dem 1. Lebensjahr auch in den nächsten Jahren umsetzen zu können, müssen wir wieder mehr in den Ausbau von Kitaplätzen investieren. Das ist das zentrale Ergebnis des Kindergartenbedarfsplanes.
Deshalb ist es umso wichtiger, dass auf Antrag der SPD der Jugendhilfeausschuss jetzt beschlossen hat, auf dem ehemaligen Sportplatz in Kalscheuren einen viergruppigen Kindergarten zu bauen. „Wir haben mit Verwunderung festgestellt, dass der Kindergarten in Kalscheuren im Bedarfsplan nur als ergänzende Maßnahme aufgeführt ist, weil eine entsprechende Beschlussfassung des Jugendhilfeausschusses bisher nicht erfolgt war. Das haben wir jetzt korrigiert“, so die Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses Silvia Lemmer (SPD).

Im Kindergartenjahr 2016/2017 werden 553 Kinder unter 3 Jahren in der Kita und 141 U3-Kinder in der Tagespflege betreut. Die Versorgungsquote mit Betreuungsplätzen unter 3 Jahren liegt bei 37,8%. Im dem für die Erfüllung des Rechtsanspruches relevanten Altersbereich der 1 bis 3-jährigen liegt die Versorgungsquote sogar bei etwas mehr als 53%. „Wir haben immer noch eine herausragende Versorgungsquote im U3-Bereich. Trotzdem müssen wir feststellen, dass Plätze fehlen und zahlreiche Eltern ihren Rechtsanspruch nicht geltend machen“, so Lemmer.
Der vom Jugendhilfeausschuss verabschiedete Kindergartenbedarfsplan sieht folgende Maßnahmen vor: Aufstockung des Waldkindergartens in Efferen um zwei Gruppen, Neubau einer 6-gruppigen Einrichtung im Neubaugebiet Efferen-West, Neubau einer viergruppigen Kita am Bussardweg/Gernotstraße in Hermülheim, Erweiterung der Kita „Zwergengarten“ in Stotzheim um eine Gruppe und eben der Neubau in Kalscheuren. Insgesamt könnten damit 82 U3-Plätze und 181 Plätze für Kinder von 3-6 Jahren geschaffen werden. Ein gemeinsamer Kindergarten mit dem Studierendenwerk Köln ist noch im Gespräch.

Das setzt aber voraus, dass die Schaffung von Kita-Plätzen in der Verwaltung mit oberster Priorität betrieben wird. Schließlich sollen die Neubauten in Hermülheim und Kalscheuren bereits am 1. August 2018 in Betrieb gehen. Unser Ziel bleibt es, jedem U3-Kind einen Platz anbieten zu können, das betreut werden soll.

Anbau Martinusschule Fischenich kommt

Erfreuliche Nachrichten für die Fischenicher Grundschule!

In der Ratssitzung am 15. November 2016 wurde der Haushaltsplanentwurf der Stadt Hürth für 2017 eingebracht. Sehr erfreut waren wir über den Ansatz für den Anbau der Martinusschule. Der Haushalt ist natürlich noch nicht verabschiedet, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass an der Stelle etwas geändert wird.

Für das Containerprovisorium sind ca. 100.000 Euro für die Jahre 2017-2019 eingeplant. Für den Anbau 2,3 Millionen in den Jahren 2017-2019.

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