Veranstaltung zum Weltfrauentag

Für den Weltfrauentag  habe ich in Hürth eine spannende Veranstaltung organisiert. Eine der Autorinnen des Buches „Die Alles ist möglich-Lüge.  Wieso Familie und Beruf nicht zu vereinbaren sind“ kommt zu uns.

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Lassen sich Familie und Beruf nun vereinbaren oder nicht? Was muss sich in unserer Gesellschaft ändern und was können wir in unserer Stadt dafür tun?

Diskutieren Sie mit uns und der Autorin Britta Sembach

Eintritt frei! Um Anmeldung wird gebeten im Cafe oder unter asf-huerth@gmx.de Tel . 9689345
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Das ist der Renner

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Stephan Renner ist unser Kandidat für die Wahl zum Bürgermeister. Ich freue mich mit ihm in das Wahlkampfjahr zu starten, denn er ist der Richtige für diesen Job: viel Erfahrung in der Kommunalpolitik, aktuell unter anderem als Fraktionsvorsitzender hier in Hürth. Bei unserer Arbeit in der Fraktion erlebe ich ihn als durchsetzungsfähig und kompetent. Ich habe ihn als jemand kennengelernt, der sich um die Menschen in seinem Wahlkreis kümmert – nicht nur im Wahlkampf. Er ist nicht der Typ, der ständig laut auf den Tisch haut, aber trotzdem erreicht er seine Ziele. Und die hat er auch für unsere Stadt vor Augen, damit sie weiterhin attraktiv zum Wohnen und Arbeiten bleibt. Und daran bin ich natürlich auch persönlich interessiert – schließlich wollen wir mit unserer Familie noch lange hier wohnen und leben.

Fußgängerwege in Fischenich sollen erhalten bleiben

Im Verkehrsausschuss wurde gestern über die Zebrastreifen gesprochen. Wir setzen uns ein, dass die Fußgängerüberwege an der Kreuzung Bonnstraße/Meschenicherstraße/Schmittenstraße erhalten bleiben. In Zukunft werden aus dem Neubaugebiet sicher mehr Kinder Richtung Grundschule oder Bushaltestelle laufen und rechtfertigen so auch einen Verbleib bzw. die „richtlinienkonforme Herstellung“, die natürlich Kosten verursacht.
Der Zebrastreifen am Friedhof wird entfernt werden, die Verwaltung sieht dort keine Alternative. Aber der Übergang ist mit einer Insel in der Mitte und den Markierungen meiner Meinung nach schon gut gesichert.

Hier die Pressemitteilung dazu:
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Prüfauftrag der SPD zur Beibehaltung von Fußgängerüberwegen wurde einstimmig verabschiedet

Fußgängerwege sollen erhalten bleiben
Die Verärgerung war groß, als die Verwaltung Anfang November im Planungsausschuss mitteilte, dass zahlreiche Fußgängerüberwege im Stadtgebiet wegfallen sollten. Grundlage für den Wegfall ist die Richtlinie für die Anlage und Ausstattung von Fußgängerüberwegen (R-FGÜ 2001) des Bundesverkehrsministeriums. Auf Wunsch des Ausschusses legte jetzt die Verwaltung für 15 dieser Fußgängerüberwege die entsprechenden Begründungen vor und bezifferte die Kosten für die richtlinienkonforme Herstellung. „Wir haben im Zuge der Diskussion immer deutlich gemacht, dass die Schulwegsicherung oberste Priorität hat. Bei fast allen Fußgängerüberwegen ist die Frequenz von Schulkindern hoch genug, um eine Beibehaltung zu rechtfertigen“, so der planungspolitische Sprecher der SPD-Fraktion Bert Reinhardt.
Deshalb wurde die Verwaltung auf Antrag der SPD gebeten, die Fußgängerüberwege „Am Hofacker“, „Bonnstraße/Schmittenstraße“, „Hermülheimer Straße/Brunnenstraße“, „Kampstraße“, „Meschenicher Straße“, „Ortshofstraße/Plögerstraße“ und „Schmittenstraße/Kreuzung Bonnstraße“ ohne weitere Prüfung nicht zu entfernen.
Bei der Diskussion um die Fußgängerüberwege „Bergmannstraße/Ernst-Reuter-Straße“, „Buchenstraße/Am Hummelsboor“, „Auf der Kumme und „Jabachstraße“ „Mühlenstraße/Breite Straße“ und „Ortshofstraße/Grabenstraße“ wurde deren Verbleib ebenfalls deutlich. Dort soll die Verwaltung aber die Beleuchtungs- und Verkehrssituation noch einmal untersuchen. Ggf. wird es auch noch Ortstermine geben. „ Die richtlinienkonforme Herstellung der Fußgängerüberwege wird viel Geld kosten. Wir sind aber bereit, das Geld in den Wirtschaftsplan der Stadtwerke einzustellen. An der Schulwegsicherung wird nicht gespart“, so Reinhardt.

Teilfachplan Kinderbetreuung im Jugendhilfeausschuss diskutiert

Herausragende Versorgungsquote im U3-Bereich
Das Programm zum Ausbau der U3-Betreuung in Hürth läuft weiter. Das ist das Ergebnis des Teilfachplanes „Kinderbetreuung“, der im Jugendhilfeausschuss diskutiert wurde. Bis zum Kindergartenjahr 2015/16 werden 35 weitere Betreuungsplätze für Kinder unter 3 Jahren geschaffen. Mit den dann erreichten 562 Betreuungsplätzen in Kindertageseinrichtungen und den 128 Plätzen in der Tagespflege ist eine Betreuungsquote von 42,4% im Hürther Stadtgebiet erreicht.
„Jedes Kinder unter drei Jahren das einen Betreuungsplatz benötigt, kann diesen bekommen, sei es in einer Kindertageseinrichtung oder bei einer Tagesmutter. Das ist eines der Ergebnisse des Teilfachplanes Kinderbetreuung. Wir haben eine herausragende Versorgungsquote im U3-Bereich“, so SPD-Ratsfrau Margit Reisewitz.
Derzeit werden noch die viergruppige Einrichtung der Lebenshilfe in Alstädten- Burbach und der katholische Kindergarten St. Mariä Geburt in Efferen neu gebaut. „Durch das in den letzten Jahren durchgeführte Ausbauprogramm im Kindergartenbereich hat die Stadt Hürth im Vergleich zu anderen Kommunen Maßstäbe gesetzt. Wir haben stadtweit freie Kapazitäten, die uns in die Lage versetzen, den Rechtsanspruch jederzeit zu erfüllen“, so Reisewitz.
Trotzdem wurde die Verwaltung damit beauftragt darzustellen, unter welchen Voraussetzungen ein Neubau notwendig werden könnte. Hintergrund ist die Diskussion um die Zukunft der Kita Bärenhöhle.  

Fisch-Net muss eine Zukunft haben

Stadt Hürth stellt Zuschuss auch in 2015 zur Verfügung/ SPD sieht Bundesagentur für Arbeit in der Pflicht

Fisch-Net muss eine Zukunft haben
Seit 1998 arbeitet die Kontakt- und Beratungsstelle Fisch-Net als einzige spezialisierte Einrichtung der Jugendberufshilfe und als Anlaufstelle für Jugendliche im Übergang zwischen Schule und Beruf. Mehr als 3.200 junge Menschen konnten beraten und unterstützt werden. Finanziert wurde die Jugendberufshilfe bis 2013 durch die Agentur für Arbeit in Brühl, das Erzbistum Köln, die Katholische Jugendagentur Köln und die Stadt Hürth. In diesem Jahr hat sich die Agentur für Arbeit aus der Finanzierung zurückgezogen und damit den Fortbestand gefährdet. Der Rückzug hat beispielsweise dazu geführt, dass die Berufsorientierungsmaßnahmen an der Hauptschule Kendenich komplett zum Erliegen gekommen sind.
„Der Schritt der Agentur für Arbeit ist nicht nachvollziehbar. Die Kontakt- und Beratungsstelle FischNet leistet in Fragen der Berufsorientierung und dem Bewerbungsmanagement gute Arbeit und muss auch mittelfristig den Jugendlichen zu Verfügung stehen“, so SPD-Ratsfrau Katrin Härtl.
Deshalb ist es für die SPD-Fraktion auch selbstverständlich, den bisherigen städtischen Zuschuss von 11.880 € auf in 2015 zu gewähren. Der Jugendhilfeausschuss hat in seiner gestrigen Sitzung auch einstimmig empfohlen, diesen Zuschuss für die Betriebskosten weiter laufen zu lassen.
Mit den Mitteln der verbliebenen Finanzpartner wird in 2015 noch eine halbe Fachkraftstelle finanziert werden können. Deshalb sieht die Neukonzeption für 2015 vor, die Jugendberufshilfe ausschließlich an der Hauptschule Kendenich anzusiedeln. „Wir fordern die Bundesagentur auf, ihren Rückzug aus der Finanzierung nochmals zu überdenken. Hier wird an der falschen Stelle gespart“, so die Ausschussvorsitzende Silvia Lemmer (SPD).
Nach Angaben der katholischen Jugendagentur laufen die Gespräche mit der Bundesagentur noch.

100 Tage Ratsarbeit – Viele Termine, spannende Themen, neue Leute

Sitzungsunterlagen

Sitzungsunterlagen

100 Tage sind vergangen seit der konstituierenden Ratssitzung in Hürth. Zeit für ein erstes Fazit.

Ich sitze im Jugendhilfeausschuss und als Stellvertreterin in den Ausschüssen für Planung-Umwelt-Verkehr, Sport-Bäder-Kultur, Haupt- und Wahlprüfungsausschuss. Außerdem werde ich den Beirat für Menschen mit Behinderung betreuen. Zuerst hatte ich mir vorgenommen, in alle meine Ausschüsse zu gehen. Aber es sind doch sehr viele Termine und mit den Kindern ist es dann manchmal doch zu viel. Also konzentriere ich mich im Moment auf Rat, Jugendhilfe und die Fraktionssitzungen. Es liegen ja noch ein paar Jahre vor mir und wenn ich mich eingearbeitet habe und die Kinder etwas größer sind, würde ich gerne in einem weiteren Ausschuss fest mitarbeiten.
Wir treffen uns normalerweise jeden Montag zur Fraktionssitzung. Der Jugendhilfeausschuss tagt nicht so oft, etwa vier Mal im Jahr. Plus ein vorbereitender Arbeitskreis. Dazu kommen dann noch Einladungen vor allem am Wochenende, z.B. der Tag der offenen Tür im Jugendzentrum Hürth, Eröffnung des Sportplatz. Diese Termine machen Spaß und ich lerne meinen Wohnort immer besser kennen. Der Rat trifft sich etwa 8 Mal im Jahr.  Daneben gibt es natürlich noch SPD-Termine und in der Dorfgemeinschaft in Fischenich bin ich ja auch noch im Vorstand. Es ist wirklich sehr gut, dass mein Mann mich unterstützt und die Abende mit den Kindern alleine verbringt. Ohne diese Unterstützung könnte ich mir das nicht vorstellen. 

Zu Lesen gibt es natürlich immer viel. Vor allem der dicke Stapel Papier für den Planungsausschuss stellt mich manchmal vor eine Herausforderung. Im Moment dauert es abends bis die Kinder endlich schlafen und dann lese ich noch etwas. Manchmal nutze ich auch die elektronischen Dokumente und lese auf dem Tablet. Allerdings mag ich auch gerne Papier, um mir Anmerkungen zu machen und bunte Postits auf die Seiten zu kleben. Aber vielleicht muss ich mich auch erst an das Arbeiten mit elektronischen Dokumente gewöhnen. Grundsätzlich fände ich es besser, wenn es etwas papierloser wäre.

Im der letzten Jugendhilfeausschuss wurde die Satzungsänderung für Tagespflege geändert. Das ist natürlich mein Thema und ich konnte meine ersten Rückfragen stellen. In den Ratssitzungen sitze ich noch still ganz hinten und schaue mir an was da passiert. Außerdem bereite ich gerade meinen ersten Antrag vor. Nichts dramatisches, aber es macht Spaß, Verantwortung für die Stadt zu übernehmen und mitzugestalten.

 

Entsetzen über Antrag zur Gesamtschule Hürth von CDU und Grünen

Im letzten Planungsausschuss war ich nicht bis zum Ende der vierstündigen Sitzung anwesend. Aber es hat gereicht. Ich bin wirklich entsetzt über den Antrag von CDU und Grünen, die neue Gesamtschule ohne Oberstufe zu bauen und diese in der Dr.-Kürten-Schule unterzubringen. Die Gründe dies nicht zu tun sind vielfältig.

Das Provisorium wird jetzt schon durch diesen Antrag in die Länge gezogen. Eigentlich waren nur zwei Jahre geplant, im Moment sind wir bei drei. Ein vierter Jahrgang ist in der Dr.-Kürten-Schule nicht möglich. Das Einsparpotential sind noch unklar. Die laufenden Kosten für zwei Standorte werden sicher höher sein, als für einen zentralen. Die Genehmigung der Bezirksregierung beinhaltet den Neubau, es ist unklar, welche Konsequenzen die Änderung hier hat.

Mein Mann ist Lehrer an einer Gesamtschule und auch er kann sich nicht vorstellen, an unterschiedlichen Standorten zu unterrichten. Sicherlich gibt es so ein Konstrukt anderswo, aber sicher nicht, wenn die Schule neu gebaut wurde. Das kann auch nicht durch geschickte Stundenplanerstellung für die Lehrerinnen und Lehrer aufgefangen werden. Eine Gesamtschule muss durch ihre Besonderheiten wie differenzierten Unterricht sowieso schon viele Faktoren beim Stundenplan mit einberechnen, da würde es sich nicht vermeiden lassen, dass das Personal zwischen beiden Standorten pendeln muss.

Hier wird auf den Rücken der Kinder Politik gemacht und so etwas darf nicht sein!

Ich hoffe nur, dass sich die Ratsmitglieder von CDU und Grünen noch besinnen und diesen Antrag ablehnen!

Start der Gesamtschule

Mit einer schönen Feier wurde am Freitag die neue Gesamtschule Hürth eröffnet. Die Kinder der Klasse fünf hatten sich an ihren ersten Schultagen schon darauf vorbereitet. Die Stimmung war gut und es sieht so aus, als wäre das Provisorium in der Dr.-Kürten-Schule eine gute Lösung. Bis dann der Neubau auf die Schülerinnen und Schüler wartet.

Engagement in der Dorfgemeinschaft

Vergangene Woche wurde ich als neue Kassiererin der Dorfgemeinschaft Fischenich gewählt. Der Vorsitzende Raimund Westphalt hatte ich mich vor einiger Zeit gefragt, ob ich dieses Amt übernehmen möchte. Gerne bin ich bereit, mich so in das Vereinsleben einzubringen.

Die katholische Frauengemeinschaft wollte mich auch gleich noch als Mitglied werben. Das möchte ich auch gerne noch machen, aber im Moment muss ich meine neuen Ämter erst einmal mit Familie und Beruf organisiert bekommen. Dann ist sicher auch wieder Zeit für mehr 🙂

Ausschüsse im Rat

Die neu gewählte Fraktion hat ihre Arbeit aufgenommen und wir bereiten die erste Ratssitzung am 24. Juni vor. Unter anderem durfte ich mir überlegen, in welchen Ausschüssen ich gerne mitarbeiten möchte. Jugendhilfe würde ich gerne weiter machen. Durch meine langjährige eigene Erfahrung in der Jugendarbeit und durch meine eigenen Kinder, fühle ich mich dort am richtigen Platz. Ansonsten bin ich offen für alles 🙂 Einarbeiten muss ich mich in die meisten Themen und kann mir tatsächlich vieles vorstellen. Mal abwarten, wie die Verteilung denn nun läuft.

Ansonsten bin ich noch dabei, mich in Grundsätzliches zur Ratsarbeit einzuarbeiten. Ich habe Zugangsdaten zu unserem Sitzungsdienst bekommen, die werde ich gleich mal ausprobieren und mich da mal umgucken.